04.10.2017

Erstes Ehemaligen-Treffen des Beratungs- & Therapiezentrums der Volkssolidarität HGW-OVP e.V.

 

Wie geht es Ihnen?

Was haben Sie in der Zeit nach der Therapie bei uns erlebt?

Wie würden Sie Ihre Therapie aus heutiger Sicht bewerten?

Was würden Sie uns gern sagen oder mitteilen?

Konnten Sie Ihre Ziele erreichen?

Brauchen Sie vielleicht erneut Hilfe und Unterstützung?

 

Alle diese Fragen an ehemalige Patientinnen und Patienten der ambulanten Entwöhnungstherapie beschäftigen uns als Mitarbeiter immer wieder...
Deshalb planten wir zum ersten Mal ein Treffen für frühere Therapieteilnehmerinnen und -Teilnehmer und luden herzlich zu unserem ersten Ehemaligen-Treffen am 23.09.2017 in Anklam ein. Unsere Einrichtung darf seit 1997 die ambulante Entwöhnungsbehandlung als Dienstleister im Auftrag der Rentenversicherungen und Krankenkassen durchführen. Dass wir in unserer Einrichtung bereits seit 20 Jahren Abhängigkeitskranke behandeln dürfen, war für uns Anlass, ein solches Treffen anzubahnen. Wir filterten und wählten aus den Klienten-Daten ab dem Jahr 2005 über 240 Patienten aus, die wir anschrieben und einluden. Etwa 50 Briefe kamen zurück: der Empfänger war unbekannt verzogen. Aber wir erhielten auch 44 Anmeldungen zum Treffen. Außerdem gab es über 20 Rückmeldungen, die nicht zum diesjährigen Termin kommen könnten, aber zum nächsten Treffen wieder eingeladen werden möchten.

Dann war es endlich soweit, wir waren aufgeregt und neugierig. Mit den ersten Gästen kamen wir dann wieder schnell ins Gespräch und konnten an die therapeutischen Beziehungen von einst anknüpfen. In vielen persönlichen Gesprächen berichteten die TeilnehmerInnen, wie es Ihnen nach der Therapie ergangen ist und sie konnten sich in den anschließenden Gruppenrunden über Ihre Erfahrungen austauschen. Es entstanden lebhafte Gespräche zwischen ehemaligen Patienten, die seit über 10 Jahren abstinent ihr Leben meistern und Patienten, die gerade erst in diesem Jahr ihre Behandlung abgeschlossen haben. Auch während des kleinen Imbiss‘ im herbstlich dekorierten Innenhof gingen die Diskussionen und gemeinsamen Erinnerungen weiter. Gut gestärkt und etwas ausgeruht standen am späten Vormittag dann die drei Selbsthilfegruppen im Mittelpunkt. Sie sind zwar an das Beratungs- & Therapiezentrum angebunden, agieren aber autark und unabhängig. Die Gruppensprecher stellten ihre jeweilige Gruppe und deren Besonderheiten vor. Fragen zu den Gruppenterminen und sonstigen Aktivitäten konnten so auf direktem Wege beantwortet werden. 
Das Ehemaligen-Treffen war ein voller Erfolg für alle Beteiligten und wird nun in den kommenden Jahren als fester Termin im Kalender des Beratungs- & Therapiezentrums stehen. Und auch viele Teilnehmer verabschiedeten sich mit den Worten: „Bis zum nächsten Mal!“